Für eine Zeitmaschine braucht es drei Dinge: einen windschnittigen Wagen, eine Energiequelle — und den Fluxkompensator. Er ist das Bauteil, das in „Zurück in die Zukunft" aus einem DeLorean eine Zeitmaschine macht: das Y-förmige Gerät hinter den Vordersitzen, das im Takt blinkt.
Warum er im Original anders heißt
Im Englischen ist es ein Flux Capacitor. Wörtlich wäre das ein Flusskondensator — ein Kondensator speichert Ladung, ein Kompensator gleicht etwas aus, das sind zwei verschiedene Bauteile. Die deutsche Synchronfassung hat sich trotzdem für den Kompensator entschieden, und dabei ist es geblieben. Wer hierzulande vom Fluxkompensator spricht, meint genau dieses eine Gerät.
1,21 Gigawatt und 140 km/h
Damit der Sprung funktioniert, müssen zwei Bedingungen zusammenkommen: eine Leistung von 1,21 Gigawatt und Tempo 88 Meilen pro Stunde, also rund 140 km/h. Die Energie liefert zunächst ein Plutonium-Reaktor, später ein Aufsatz namens Mr. Fusion, der Hausmüll verarbeitet. Die Idee dazu hatte Doc Brown am 5. November 1955, nachdem er im Bad vom Beckenrand gefallen war und sich den Kopf gestoßen hatte.
Was hier zu haben ist
Ein einbaufertiger Fluxkompensator ist nicht dabei — hier gibt es das Motiv auf einem Shirt: die drei Arme, das Gehäuse, der Moment kurz vor dem Blitz. Auffällig genug, dass ein anderer Fan im Vorbeigehen nickt, unauffällig genug für alle, denen die Anspielung nichts sagt. Und in Farben, die nicht zwingend aus den Achtzigern stammen. Mehr aus derselben Ecke steht bei den Artikeln rund um Zurück in die Zukunft.